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Nutzen Sie die positive Kraft des Selbstgesprächs

Täglich führen Sie unzählige Selbstgespräche, wahrscheinlich ohne dass Sie sich dessen bewusst sind. Sie beurteilen sich selbst oder Sie äußern sich anderen gegenüber über sich selbst.

Unbewusst senden Sie sich so eine Fülle von Botschaften aus, die großen Einfluss auf Ihr tägliches Wohlbefinden haben können. Seltsamerweise sind diese Selbstgespräche oft negativ geprägt.

Wie reden Sie denn eigentlich mit sich?

Gehen Sie mit sich selbst respektvoll, aufbauend, mitfühlend und unterstützend um? Oder sagen Sie sich Dinge, die Sie sich sonst von niemand anderem gefallen lassen würden?

Amavida-Tipp: Es ist sicherlich sinnvoll, sich selbst gegenüber so ehrlich wie möglich zu sein. Sich aber zu beschimpfen und zu verurteilen kann nicht wirklich zu einem gesunden Selbstwertgefühl beitragen. „Beim letzten Mal war ich viel besser, jetzt streng dich mal an, du Schlappi.“ „Ich blöde Kuh. Jetzt bin ich schon wieder darauf reingefallen.“ „Das habe ich ja wieder super hinbekommen – was für ein Schlamassel.“

Stetige Selbstvorwürfe, Beschimpfungen und ironische Bemerkungen bleiben auf Dauer nicht ohne Wirkung – nach dem Motto steter Tropfen höhlt den Stein. Irgendwann glauben Sie selbst daran, dass Sie unzulänglich sind, wenn Sie es sich nur lange genug einreden. Bei den vielfältigen Botschaften, die Sie sich täglich selbst senden, können Unsicherheit, Selbstzweifel und Unzufriedenheit die Folge sein.


Spielen Sie mit Ihren Botschaften
Verstehen Sie Ihre Botschaften

Manchen negativen Botschaften schreiben Sie vielleicht einen bestimmten Sinn und Zweck zu. Vielleicht meinen Sie, sich nur mit Beschimpfungen zu Höchstleistungen antreiben zu können – wie seinerzeit Jan Ullrich angeblich dank des mittlerweile geflügelten Spruchs seines Teamkollegen „Quäl dich, du Sau“ zum Sieg der Tour de France gefahren ist.

Oder es widerstrebt Ihnen, etwas positiv auszudrücken, wenn Sie tatsächlich nichts Positives daran erkennen können. Wichtig dabei ist zu verstehen, warum Sie sich welche Botschaften mit auf den Weg geben.

Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:
Schwierige Fragen, die mitunter in die Tiefe gehen, wenn Sie den Antworten wirklich auf die Spur kommen wollen. Vieles davon hängt von Ihren persönlichen Erfahrungen ab, welche Erwartungshaltungen an Sie gestellt worden sind oder immer noch gestellt werden und welche schwierigen Erlebnisse Sie vielleicht zu verdauen hatten oder haben.

Gehen Sie nicht zu streng mit sich um und vergessen Sie nicht:


Beitrag von: amavida.de
gedruckt am: 24.09.2018