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Die 7 wirkungsvollsten Methoden, Nein zu sagen

Manche machen es einem ja nicht gerade leicht, „Nein“ zu sagen, sondern appellieren – ob bewusst oder unbewusst – an Ihre Schuldgefühle und Ihre Ängste. Sie können es vielleicht manchmal kaum selbst glauben, wozu Ihre lieben Mitmenschen Sie bringen. Wie sie das schaffen? Besonders beliebt sind Überrumpelung zwischen Tür und Angel, Druck, Erpressung oder auch die Schmeichel- oder Mitleidstour.

Mit diesen 7 Tipps aus Amavida wappnen Sie sich dagegen und erteilen Sie Ihrem Gegenüber hart, aber herzlich eine Absage. Wichtig ist, dass Sie dabei klar und freundlich bleiben.


  1. Begründen Sie Ihr „Nein“

    Ob der Grund nun im Detail stimmt oder nicht, sei mal dahingestellt – dennoch macht es einen guten Eindruck zu begründen, warum Sie etwas ablehnen. Das soll keine Aufforderung zur Rechtfertigung in allen Lebenslagen sein, sondern dient dazu, Ihrem Gegenüber die Absage etwas leichter verdaulich zu machen.

    „Ich kann Dir leider nicht beim Umzug helfen, ich hatte einen Bandscheibenvorfall und darf nicht mehr schwer tragen.“

  2. Zeigen Sie Verständnis

    Bekunden Sie Ihr Verständnis für die Situation Ihres Gegenübers, sei es Zeitmangel, Druck oder Terminstress. So fühlt sich der andere nicht boshaft abgelehnt, sondern zumindest verstanden und damit besser – auch wenn es ihm in der Situation nicht wirklich weiter hilft.

    „Es tut mir Leid, dass du so im Stress bist, aber ich schaffe es heute wirklich nicht, Dir das Projekt abzunehmen.“

  3. Machen Sie ein Kompliment

    Eine sehr einfache, aber enorm wirkungsvolle Methode. Sagen Sie einfach etwas richtig Nettes. So kann Ihr Gegenüber eine Absage viel leichter schlucken und geht auch noch beschwingt des Weges.

    „Ich weiß ja, dass Sie der beste Koch der Welt sind, aber ich kann leider trotzdem nicht zu Ihrer Party kommen.“

  4. Bedanken Sie sich

    Sich zu bedanken, ist insbesondere dann wirkungsvoll, wenn Ihnen eigentlich etwas Positives angeboten wird wie z. B. eine besondere Aufgabe. So zeigen Sie dem anderen, dass Sie es wirklich zu schätzen wissen, dass er an Sie gedacht hat, sodass Sie nicht befürchten müssen, die Gelegenheit böte sich nie wieder.

    „Ich fühle mich sehr geschmeichelt, dass Sie bei dieser Aufgabe an mich gedacht haben, aber leider bin ich nächste Woche komplett ausgebucht.“

  5. Zeigen Sie Humor

    Das kann manchmal sehr gut gehen, kann aber genauso gut auch vollkommen daneben gehen. Deshalb wenden Sie diese Methode nur an, wenn Sie sicher sein können, dass Ihr Gegenüber Ihre Art von Humor teilt und verkraften kann.

    „Darf ich Sie zum Essen einladen?“ – „Tut mir Leid, aber meine Mutter hat mir verboten, etwas von fremden Frauen/Männern anzunehmen.“

  6. Machen Sie ein Gegenangebot

    Wenn Sie nicht in der gefragten Form auf das Anliegen eingehen können oder wollen, Sie aber grundsätzlich eine Möglichkeit sehen, der Bitte nachzukommen, machen Sie doch einfach einen anderen Vorschlag. So zeigen Sie die Bereitschaft, sich einzusetzen, ohne sich dabei jedoch komplett verbiegen zu müssen.

    „Leider schaffe ich es heute Abend nicht mehr, diese Aufgabe zu erledigen, aber ich komme gerne morgen früher rein und kann Ihnen die Unterlagen bis 10.00 Uhr fertig machen.“

  7. Lassen Sie sich nicht überrumpeln

    Wenn Sie ad hoc nicht überblicken können, was die Erfüllung einer Bitte Sie an Zeit und/oder Energie kosten wird oder ob und wie Sie das in Ihre Planung mit einbeziehen können, bitten Sie doch einfach um Bedenkzeit. So hat Ihr Gegenüber keine Chance, Sie zu überrumpeln.

    „Lass mich einen Moment darüber nachdenken, ob und wie ich es schaffen kann. Ich sage dir in einer Viertelstunde Bescheid.“


Beitrag von: amavida.de
gedruckt am: 28.05.2018