Amavida
 
  
Das Prinzip Hoffnung

Die Geschichte hat unzählige Beispiele von Menschen hervorgebracht, die Dinge vollbracht haben, die andere für vollkommen unmöglich gehalten haben. Menschen, die ihre Vision oder ihren Traum umgesetzt haben. Manche Menschen besitzen also durchaus die Fähigkeit, das „Unmögliche“ möglich zu machen.

Was zeichnet diese Menschen aus? Ein grundsätzlicher Optimismus und das „Prinzip Hoffnung“.

Lesen Sie in diesem Beitrag aus Amavida, was damit gemeint ist.


Ist jemand, der an einer schweren Krankheit leidet, zu hoffnungsvoll, wenn er an seine Heilung glaubt? Ist ein Mensch, der an das Gute im Menschen glaubt, zu naiv? Sind die Forscher dieser Welt zu optimistisch, wenn sie jahrelang Unmengen von Ressourcen einsetzen, um endlich das Mittel gegen eine Krankheit zu finden?

Sind Erfinder besessen, wenn sie teilweise jahrzehntelang an etwas tüfteln, um ihre Vision von einer weltbewegenden Erfindung umzusetzen? Sind Menschen zu blauäugig, wenn sie meinen, die Welt verbessern zu können – mit welchem Beitrag auch immer?

Diese Fragen können nur Sie selbst beantworten. Je nachdem, wie hoffnungsvoll und optimistisch – oder eben hoffnungslos und pessimistisch – Sie auf die Welt blicken, wird Ihre Antwort ausfallen.

Fest steht aber, dass jeden einzelnen dieser Menschen, die Unmögliches möglich machen wollen, die Hoffnung auf Gelingen antreibt. Ohne Hoffnung gibt es keinen Fortschritt, kein Überleben und keine Zukunft.

Blicken Sie durch die realistische rosarote Brille

Optimistisch und hoffnungsvoll zu sein, bedeutet nicht unbedingt, das Auge für die Realitäten zu verlieren. So sehr Pessimismus eher hemmt, so sehr kann eine übertrieben optimistische Haltung, die rein auf der Hoffnung, dass alles gut gehen wird, basiert, auch negative Konsequenzen haben.

Gehen Sie zu siegesgewiss, sorglos und optimistisch an etwas heran und halten eine ausreichende Vorbereitung nicht für notwendig, kann Ihnen das eher schaden als nutzen. Sie könnten z. B. Gefahren eingehen, Notfälle nicht durchdenken oder gewisse Sicherheitsvorkehrungen nicht treffen – in diesem Zusammenhang kann eine zu stark positiv eingefärbte Sicht eher gefährlich werden.

Optimal dagegen ist, mit einer positiven Grundhaltung – gerne ein bisschen durch die rosarote Brille – auf die Realität zu blicken und diese leicht ins Positive zu verzerren. Das ist – so sind sich Mediziner und Psychologen einig – in den meisten Lebenslagen gesund und förderlich für Ihr Wohlbefinden zum einen und für Ihre Vorhaben zum anderen.


Beitrag von: amavida.de
gedruckt am: 24.09.2018